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Naundorf

Vorschaubild Naundorf


Naundorf liegt ganz in der Nähe des Mittelpunktes von Sachsen.

 

Unter dem Namen "Nuwendorf" wurde der Ort im Jahre 1305 erstmals urkundlich erwähnt. Unmittelbar an Naundorf grenzt der Tharandter Wald, das wohl schönste Waldgebiet Sachsens.

 

Viele Geschichten über die Räuber Karrassek und Lips Tullian (eigentlich Elias Erasmus Schönknecht) sind mit diesem Wald und dem Colmnitz- und Bobritzschtal verbunden.

 

Zwei Porphyrfelsen, die Diebeskammer (diente einst als Beuteversteck) und der Lips-Tullian-Felsen erinnern an diese Zeiten. Von letzterem hat man einen herrlichen Ausblick zum Colmnitzbach und den angrenzenden Fluren.

 

Naundorf befindet sich unmittelbar am geographischen Mittelpunkt Sachsens. Durch den Vermesser, Herrn Dr. Finger aus Dresden, wurden die Koordinaten exakt bestimmt und an einer gestifteten Gedenksäule eingraviert.

 

Jährlich finden hierher geführte Wanderungen mit Chorauftritten vom Gemischten Chor Naundorf/Niederbobritzsch und dem Chor aus dem Kurort Hartha statt.

 

Naundorf besitzt ein Kinder- und Jugendcamp, in dem 100 Plätze vorhanden sind. Es eignet sich neben der Durchführung von Feriencamps auch ideal für Klassenfahrten und zum Zelten. Ganz in der Nähe befindet sich das Freibad.

 

Eine Sehenswürdigkeit im Ort ist die Kirche, ein Barockbau aus dem Jahre 1783.